Pandoras Spieluhr präsentieren facettenreiche Akustiksongs,
bei denen sich der bestechend klare Gesang von Christina Domene
mit dem energetisch-gefühlvollen Gitarrenspiel von Philipp Hofmann
zu einem ergreifenden Kaleidoskop der Emotionen fügt.
Den Künstlern liegt es dabei besonders am Herzen, die Sinne der Zuhörer für die Besonderheiten
eines jeden Momentes zu schärfen und sie in phantastische Welten zu entführen,
die gar nicht weit von jedermanns Haustüre entfernt zu sein scheinen.
Doch wie kam es zu diesem Vorhaben?
Schlägt man das erste Kapitel der Geschichte von Pandoras Spieluhr auf,
so entdeckt man zwei Musiker, die schon lange Weggefährten auf der Reise
durchs Land der klingenden Wiesen und Wälder waren, ohne ihre Talente
je vereinigt zu haben.
Eines Tages geschah großes Unheil und das Wehklagen in der Welt war groß.
Es sollte gespielt und gesungen werden, um Trost und Zuversicht zu spenden.
An diesem Abend streifte ein Klang aus der Spieluhr die Wange der Musiker
und ihnen war, als hätten sie ein ganzes Lied gehört.
Da nahmen sie sich ein Herz und schmiedeten an einer Weise,
wie sie kaum einer vernommen hatte, gingen zu den Menschen auf der Lichtung
und trugen sie vor. Sowohl die Tränen als auch das Lachen der Herumstehenden
verrieten, dass ein Funken Wahrhaftigkeit darin ruhen musste
und deshalb beschlossen sie, fortan weitere Klänge zu finden
und fremde Städte und Länder zu bereisen, um dort musizierend davon zu berichten,
was die Spieluhr der Pandora der Welt hinterlassen hat...
Bei minimalistischer Instrumentierung entführen sie in dichte Klangsphären und textlich in Seelenwelten, in welchen die Melancholie nicht immer das letzte Wort hat. Als die Stimme und Gitarre des
Ansbacher Projekts "Bilder hören" machen die beiden Vollblutmusiker aktuell durch brillant gespielte Arrangements und
ehrliche Tiefe auf sich aufmerksam.
Als Duo treten sie in einen musikalischen Dialog, an dem das Publikum spürbar
teilnimmt und widmen sich dem zutiefst Menschlichen, zeichnen Lebensbilder, überschreiten Grenzen.
Christina hat sich der Musik schon seit eh und je verbunden gefühlt. Sie ging ab ihrer Kindergartenzeit in die Musikschule und hat sich über elementaren Musikunterricht, Blockflöte und Keyboardunterricht schließlich bis zum musischen Gymnasium gearbeitet. Dort wurde sie von inspirierenden Lehrern unterrichtet und hat Bekanntschaft mit einer Vielzahl von musikbegeisterten Mitschülern geschlossen, mit denen sie viel lernen und wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.
Sie textet und singt seit ihrer Schulzeit mit Herz und Leidenschaft und lebt die Musik in jedem Moment.
Philipp Hofmann ist in einem musikalischen Haus aufgewachsen. Zwischen Mamas Klavierschülern, BR 4 - Klassik, BR4 - Klassik und BR4 - Klassik im Radio entwickelte er schon früh Freude am Komponieren... Nur dass das, was die Kinderhände da an Mutters Bösendorfer produzierten nicht immer gleich als schöne Musik erkannt wurde. Doch das sollte sich noch ändern... Nach etlichen Jahren schwerer Ehe mit dem Cello entdeckte er Papas Gitarre für sich. Bei einer dreiwöchigen Reise durch England und Schottland mit Gitarre im Wohnmobil war es nun endgültig um ihn geschehen. Die Ehefrau wurde zugunsten der neuen Geliebten (leider) immer mehr vernachlässigt. Gitarre roch nach Freiheit und da sollte es lang gehen. Von Anfang an liebäugelte er mehr mit Eigenkompositionen als mit Interpretationen. Nach etlichen Jahren der Autodidaktik kamen dann auch wirklich ergreifende Klänge dabei heraus. Mit seinen selbstgeschmiedeten Werkzeugen macht er sich nun fortwährend daran, das Quäntchen Freiheit spielender- und singenderweise zu suchen, welches ihm einst an einem englischen See bei Abendrot zum erstenmal begegnet war...